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Islanders ohne Neuzugänge auf dem UFA-Markt

2020-11-21

Komplett aus dem UFA-Markt herausgehalten haben sich die Islanders in dieser Offseason. Das hat zuvordererst natürlich den Grund das man am oberen Ende des Caplimits arbeitet. Anders als die großen UFA Player aus Washington und Montreal hat man die letzten Jahre sportlich mehr oder weniger erfolgreich verbracht und musste so seine Spieler entsprechend auch bezahlen und konnte nicht einfach mal 30-40 Millionen  raushauen. Das ist aber wohlgemerkt keine Kritik, sondern einfach der Kreislauf dieses Systems. Bist du sportlich erfolgreich musst du deine Spieler bezahlen. Auch wir werden wieder in eine Rebuildphase kommen, im Moment sehen wir uns in selbigem aber nicht. Genauso werden diese beiden über kurz oder lang ihre Prospects und Nachwuchsspieler bezahlen müssen, wenn diesen allen der Durchbruch gelingt. Und dann rücken andere Teams an diese Stelle. Wie gesagt, ein Kreislauf.

Doch zurück zu den Isles. Das Team für die Ausgabe 20/21 steht also und soll nach Möglichkeit besser abschneiden als im Vorjahr. Ob das gelingen kann, das muss man sehen. Vor allem im Tor und in der Defensive gibt es doch Fragezeichen.

Im Tor beginnt die Ära nach Roberto Luongo. Hier hat man vielleicht zu lange gewartet um sich nach Nachwuchs umzusehen und es war früh klar das man bei den wenigen UFA-Goalies die auf den Markt kommen werden chancenlos sein wird. So holte man sich die beiden Oldies Quick und Miller. Die beiden werden sich wohl mehr oder weniger die Spiele teilen, Quick mit noch 2 Jahren Vertrag wird wohl so um die 50 Spiele bekommen. Viel wird davon abhängen wie diese beiden performen.

In der Abwehr trifft man 5 bekannte Gesichter. PK Subban, Torey Krug, Patrik Nemeth, Scott Mayfield und Marcus Pettersson spielten bereits im Vorjahr in Blau-Orange, Dan Hamhuis ersetzt den als UFA abgewanderten Matt Niskanen. Auch hier wird sich das Team steigern müssen, im Vorjahr gab es zuviele Gegentore um ganz oben mitzuspielen.

Überdurchschnittlich, zumindest in der Selbstsicht, sieht man sich im Sturm aufgestellt. Beginnend auf der Center-Position mit Matt Duchene, Sean Monahan, Casey Cizikas und Ivan Barbashev. Zwei starke Top6 Center, dahinter zwei gute Defensivcenter.  Auf links dann Bryan Rust, Anthony Beauvillier, Jason Zucker und Viktor Arvidsson, rechts dann die beiden Topstars Mark Stone und David Pastrnak, sicherlich Top20 Winger in der Liga, dahinter Brandon Tanev und Mathias Janmark. Die Offensive sollte gut genug sein für einen Playoff-Platz, keiner der Jungs ist älter als 29. Alleine weil dieser Kern noch Jahre so zusammenbleiben kann sieht man sich in keinem Rebuild.

Nun muss das alles aber auch zusammenpassen. Das hat es im Vorjahr nicht und nun muss man sich erstmal neu präsentieren.