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Die New York Islanders im Achterbahn-Modus - Aber es geht aufwärts

2026-11-02

Der Oktober war für die New York Islanders ein Paradebeispiel für sportliche Unbeständigkeit, aber auch für enormen Kampfgeist. Mit einer Bilanz von 7 Siegen, 4 Niederlagen und 3 OT-Niederlagen sicherten sich die Islanders in fast jedem Spiel wertvolle Punkte, ließen jedoch auch einige Punkte auf der Strecke. Insgesamt holten die Isles 17 von 28 möglichen Punkten – ein solider Saisonstart, auch angesichts der unklaren Prognosen was den Kader angeht.

Aller Anfang ist schwer... und Overtime

Die Saison startete, wie sie den ganzen Monat über verlaufen sollte: mit dramatischen Entscheidungen. Gleich im ersten Spiel gegen die Toronto Maple Leafs (3:4) ging es in die Verlängerung – mit dem schlechteren Ende für New York. Drei Tage später folgte der erste Heimsieg gegen die New Jersey Devils (3:2), der erst im Penaltyschießen (Shootout) dingfest gemacht wurde. Danach gab es 2 Pleiten gegen die Rangers im Derby (3:4) und im Duell gegen den Freund aus Chicago (3:4). 1 Sieg, 3 Niederlagen, kein Start nach Maß.

Licht und Schatten zur Monatsmitte

Mitte des Monats zeigten die Islanders ein deutlich besseres Gesicht und ihr ganzes Potenzial, aber auch ihre defensiven Schwachstellen. Einem fulminanten 6:2-Heimsieg gegen die Tampa Bay Lightning und einem knappen 3:2 gegen Vancouver folgte nur wenige Tage später ein herber Dämpfer: Bei den Ottawa Senators ging das Team mit 0:6 komplett unter – das einzige Spiel des Monats, in dem die Offensive komplett blass blieb und man ohne Tor nach Hause fuhr. Die direkte Antwort war ein wildes Offensivspektakel, erneut gegen die Toronto Maple Leafs, das jedoch trotz 5 eigener Treffer mit 5:6 nach Verlängerung verloren ging.

Festung Heimstadion & starker Endspurt

Gegen die Teams aus Kalifornien stabilisierten sich die Islanders Ende des Monats vor heimischer Kulisse. Sowohl die Anaheim Ducks (5:3) als auch die Los Angeles Kings (4:2) wurden ohne Punkte nach Hause geschickt.

Zum Abschluss des Monats wartete ein anspruchsvoller Roadtrip. Nach einer Niederlage in Dallas (3:5) zeigte das Team Moral: Einem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen die Nashville Predators folgte ein dramatisches 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Minnesota Wild im Brüderduell Ulmer/Ulmer. Das letzte Spiel des Monats gegen die Edmonton Oilers entwickelte sich erneut zum Nervenkrimi, den die Islanders diesmal mit 3:2 nach Penaltyschießen für sich entscheiden konnten.

Die nackten Zahlen

  • Gesamtbilanz: 7 Siege, 4 Niederlagen nach regulärer Spielzeit, 3 Niederlagen nach Overtime/Shootout (7-4-3)
  • Torverhältnis: 47:48 (-1)
  • Heimbilanz: Stark im heimischen Stadion! Aus 7 Heimspielen holten die Islanders 6 Siege und mussten sich nur den Chicago Blackhawks knapp geschlagen geben.
  • Treffsicher: Stone, Scheifele, Geekie, Pastrnak, sind Dreh-und Angelpunkt der Islanders

Fazit & Ausblick

Die New York Islanders sind im Oktober mit an der Spitze der "Overtime-Könige" der Liga. In 7 von 14 Spielen ging es über die reguläre Spielzeit hinaus. Während die Heimbilanz absolut Playoff-würdig ist, müssen die Islanders im November vor allem zwei Dinge abstellen: die defensiven Einbrüche in den Auswärtsspielen und die Abschlussschwäche in der Verlängerung. Wenn es gelingt, die engen Spiele vermehrt nach 60 Minuten zu entscheiden, ist mit den Islanders im oberen Tabellendrittel definitiv zu rechnen.