Flyers Review Week #01
2026-10-04Die erste Spielwoche der GFHL-Saison 2026-27 ist gespielt, die Flyers haben schon drei Spiele absolviert. Am Ende dieser Woche wurde ein wenig durchgeatmet, man steht nun bei drei Punkten aus drei Spielen. Ausbaufähig, aber nicht unbedingt schlecht.
„Es gibt in der GFHL keine einfachen Gegner“ war schon vor der Saison eine der Kernaussagen von GM Chris. Er sollte recht behalten, wenn man sich die restlichen Ergebnisse der Liga anschaut. Mittendrin die Flyers, die am Samstag den ersten Saisonsieg feiern konnten.
Saisonspiel 1 – Penguins 3 : 1 Flyers
Über das erste Saisonspiel wurde schon berichtet, das Problem im Powerplay zieht sich durch die erste Woche. Eine vermeidbare Niederlage zum Saisonbeginn, immerhin mit dem ersten Tor von Jake DeBrusk im Dress der Flyers. Kein guter Saisonauftakt auf eigenem Eis.
Saisonspiel 2 – Flyers 1 : 2 SO Devils
Am Donnerstag traten die Flyers auswärts beim nächsten schweren Gegner an: den New Jersey Devils. Die Ereignisse aus dem Seasonopener gegen Pittsburgh sollten sich wiederholen: man geht in Führung, diesmal durch Ryan Poehling, man trifft im Powerplay nicht, diesmal 0 von 2, und man kann die Führung nicht lange halten. Nur knappe vier Minuten hielt die Führung diesmal, es entwickelte sich ein total ausgeglichenes Spiel, was seine Entscheidung im Shootout fand. Dort trafen die Devils einmal mehr und behielten damit den Extrapunkt bei sich.
Saisonspiel 3 – Hurricanes 2 : 6 Flyers
Das dritte Saisonspiel der Flyers war wieder ein Heimspiel, und wieder ging es gegen eins der vermeintlichen Topteams der GFHL: die
Carolina Hurricanes. Gleich vorweg: auch diesmal gab es keinen Treffer im Powerplay. Damit steht man bei 0 von 12 Versuchen. Das Spiel begann diesmal mit einem Rückstand, doch dann legten die Flyers den Schalter um. Mit einem starken Samuel Montembeault im Tor drehten die Flyers das Spiel sehr schnell in ihre Richtung. Sechs Tore sollten die Flyers machen, gleich fünf Spieler erzielten dabei ihr erstes Saisontor: Leon Draisaitl das 1:1, Simon Homstrom, der an diesem Abend zwei Tore und einen Assist machen sollte, das 2:1 noch im ersten Drittel. Im dominanten Mitteldrittel (18:7 Schüsse) schraubten Anze Kopitar, wieder Simon Homstrom und Josh Doan das Ergebnis auf 5:1 hoch. Nach nur zwölf Sekunden im letzten Abschnitt machte dann Adrian Kempe mit dem 6:1 den Deckel drauf. Der Schlusspunkt gehörte zwar Carolina, am Ende allerdings stand ein mehr als verdientes 6:2 für die Flyers auf der Anzeigetafel – und damit der erste Saisonsieg 2026-27.
Drei Punkte aus drei Spielen bei diesem Auftaktprogramm sind für die Flyers in Ordnung. Als nächstes geht es nun gegen Tampa Bay, die aktuell zugleich die Torfabrik als auch die Schießbude der Liga sind. 28 Tore in zwei Spielen lassen auf Spektakel hoffen.
Die Phoenix Coyotes sind, wie die Flyers, auch etwas schleppend aus den Startlöchern gekommen. Im ersten Spiel gab es einen SO Sieg, im zweiten eine Niederlage. Doch auch hier gilt: noch sind genügend Spiele zu gehen, sich jetzt schon ein Bild zu machen wäre zu früh.
Für eine neue Ära in Orange.
