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Beständig unbeständig

2015-11-13

Winnipeg. Ein Fünftel der Saison ist rum und bei den Jets wechseln sich Licht und Schatten stetig ab. Knapp ist es eigentlich immer, wenn die Jets auf dem Eis stehen. Sieben Spiele endeten nicht nach der regulären Spielzeit, insgesamt 10 Mal endeten die Spiele mit nur einem Tor Differenz. So auch heute, als die Dallas Stars erst in der Overtime mit 3:2 besiegt werden konnten.

Allein, Siege sind es eben, die in Winnipeg aus Sicht der Verantwortlichen viel zu selten passieren. "Wir hatten bisher zwölf Spiele klar diktiert, aber von diesen nur sechs gewonnen. Hier muss sich schnell etwas ändern", fordert GM Toby sein Team zu mehr Konzentration.

Vor allem die Heimbilanz ist gruselig. Nur zwei Siege aus sieben Heimspielen sind zu wenig. Zumal die Fans der Jets ihrem Ruf als lautestes Stadion der NHL durchaus gerecht werden. An Unterstützung mangelt es also nicht. Eher an der Chancenverwertung.

Hier hinkt gerade Wunderkind Sid Crosby den eigenen Ansprüchen hinterher. Immer wieder stören ihn kleinere Blessuren, magere 4 Tore und 2 Assists nach 12 Spielen und eine Bilanz von -5 ind weit von einem GFHL-Top-Center entfernt. Der einzige Crack, der bisher auf mehr als 1 Punkt pro SPiel kommt, ist Eric Staal, aber auch er hat eine negative +/- Bilanz.

Auch die Goalies sind noch nicht richtig in der Saison angekommen. Cam Talbot hat gerade mal 90% Save-Quote. Bestenfalls Durchschnitt, aber im Vergleich mit Hutchinson und Tokarski noch teaminterner Bestwert.

Coach MIke Babcock bittet Fans und Umfeld um Geduld: "Das Team wurde in der OffSeason sehr stark verändert. Es greifen noch nicht alle Zahnräder ineinander. Aber wir haben eine tolle Mannschaft. Es dauert nicht mehr lange, bis sie in der Lage sind, das Quäntchen Glück, was jetzt eist noch fehlt, regelmäßig zu erzwingen."

Reine Glückssache ist das Siegen bei den Jets jedoch nicht. "Wir haben sehr gute Offensivansätze, müssen aber noch cleverer werden. Sowohl in der Arbeit nach hinten als auch im Vermeiden von Strafen", sieht Alexander Steen in diesen Faktoren den Schlüssel des Erfolgs.

Bereits übermorgen geht es bei den Nashville Predators um einen weiteren, wichtigen Schritt. Die Tabellennachbarn trennt nur ein Punkt voneinander, wobei die Preds noch zwei Spiele weniger haben. Hier sollte gewonnen werden, um den Abstand zu den Playoff-Plätzen so kurz wie möglich zu halten.

Transfers sind aktuell aber nicht geplant. "Das Team ist so, wie es ist, sehr ausgewogen besetzt. Solange uns keine Langzeitverletzung heimsucht, haben wir keinen Grund zu agieren", wird der GM auf Anfrage zitiert.