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Potential ist noch nicht vollständig ausgeschöpft!

2017-01-06

Winnipeg. Die erste Hälfte der Regular Season 2016/17 ist mit dem 41. Spiel und der 4:5-Niederlage bei den Florida Panthers Geschichte. Zeit, eine erste Bilanz über das bisherige Saisonabschneiden zu ziehen. Nach durchwachsenem Start kam das Team aus Manitoba sehr gut in Schwung und legte kurz hintereinander zwei Siegesserien hin. Aktuell rangieren die Jets auf dem ersten Platz in der Central Division und gehören in die Spitze der Western Conference. Ein Platz in den Playoffs scheint bereits jetzt eine sichere Sache, Heimrecht zumindest in der ersten Serie ist im Rahmen des Möglichen. Gründe, mit dem bisher Erreichten zufrieden zu sein, sind zahlreich vorhanden. Doch sieht die Sache anders aus, wenn man im Trainerstab und im Management der Jets sitzt.

"Ich habe mich für Josh Leivo gefreut, der heute seine Tore 2 und 3 dieser Saison erzielt hatte. Insgesamt aber habe ich mich sehr geärgert, weil unser Team heute nicht am Limit gespielt hat", kommentierte GM Toby die heutige Begegnung auf der anschließenden Pressekonferenz. Zudem ergänzt er: "Florida ist keine schwache Mannschaft, aber mit 100% Leistung von jedem Einzelnen unserer Spieler wären die Panthers heute als Besiegte vom Eis gegangen und nicht wir."

Großspurige Töne, hinter denen allerdings einiges an Wahrheit steckt, wie Head Coach Mike Babcock bestätigt. "Die Ansprüche an unser Team steigen eigentlich mit jeder Trainingseinheit. Diese Mannschaft ist so entwicklungsfähig, trainiert so stark und diszipliniert, dass man als Trainer in der guten Lage ist, jede Woche noch mehr zu fordern, allein um die Konzentration offen zu halten." Eine Luxus-Situation, doch die Medaille hat auch eine Kehrseite. "Wenn es, wie heute, nicht läuft, und eben nicht die volle Leistung abgerufen wurde, dann darf - nein, dann muss - es auch angesprochen werden," meint GM Toby. Hierbei geht es nicht um Schuldfragen sondern um den Druck, mit dem die Spieler umgehen müssen, wenn sie in der Lage sind, das Ligageschehen aus dieser Tabellenregion zu gestalten. "Das Team gehört dieses Jahr zur Speerspitze der GFHL! Unsere Jungs sind großartig - sie sollten sich besser daran gewöhnen", fand der Macher der Jets am Ende der Pressekonferenz noch einmal lobende Worte.

Head Coach Mike Babcock sprach hingegen über Details. So gefällt ihm die aktuelle 3rd Line, bestehend aus Josh Leivo, Travis Zajac und Tommy Wingels unheimlich gut. Die neue Checking Line, bestehend aus Andreas Martinsen, Mikko Rantanen und Ryan Reaves harmoniert jedoch noch nicht wie gewünscht, einfach weil sie zuviele Gegentore ziehen. Zudem ist Goalie Holtby zwar ein Vielspieler, aber binnen zwei Tage zwei Spiele will ihm trotz seiner großartigen Form nicht gelingen. Ein weiteres Mal wird Coach Babcock dieses Experiment wohl nicht widerholen, was vor allem Back-Up Michael Hutchinson freuen dürfte, der in letzter Zeit sehr wenig Eiszeit bekommen hatte.

In zwei Tagen geht es für die Jets bei den Buffalo Sabres weiter. Eine sehr unbequeme Mannschaft, die verbissen um einen Verbleib der Punkte im heimischen KeyBank Center kämpfen wird. Wie schon in den vergangenen Spielen werden die Jets auch hier auf Eric Staal verzichten müssen. Der Routinier ist noch immer verletzt und wird vermutlich erst Mitte des Monats wieder ins Geschehen eingreifen.