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Hendricks-Vertrag in trockenen Tüchern!

2017-03-22

Winnipeg. Den ganz besonders brisanten Moment konnten die Jets für ihren frischesten Neuzugang Matt Hendricks noch nicht kreieren. Nach unklaren Vertragsstatuten, Anhörungen von Ligakommission und Spielergewerkschaft benötigte es etwas Zeit, bis der Vertrag zwischen Hendricks und den Winnipeg Jets Gültigkeit und der Spieler die Einsatzerlaubnis erhielt. Diese lag zwar rechtzeitig zum Bully vor, aber nicht rechtzeitig zur Abgabe des Spielberichtsbogens. Aus diesem Grunde muss Matt Hendricks das Spiel gegen seinen Ex-Club von der Tribüne aus verfolgen. Den 4:1-Erfolg seiner neuen Kollegen verfolgte er mit emotionaler Ruhe und hoher Professionalität. "Natürlich hat man hier immer eine Kamera auf mich gerichtet und viele Journalisten hatten ausgerechnet heute ein paar Fragen an mich. Das ist normal", meinte Hendricks am Rande der Begegnung. Der Stürmer betonte aber: "Es ist eine ganz normale Situation. Hier spielt mein neuer Club gegen meinen alten. Mit meinem neuen Club, den Jets möchte ich Erfolg haben und jedes Spiel gewinnen und Philadelphia wünsche ich alles Gute. Das ist nichts Großes. Zudem ist dies ein Hauptrundenspiel." Damit ist eigentlich alles gesagt.

Hendricks wird sein erstes Spiel im Dress der Jets gegen die LA Kings bestreiten. Bis dahin wird fleißig trainiert. Klar ist: Hendricks ist ein Kandidat für die 4th Line, die das Körperspiel pflegen und die physische Präsenz des Gegners eindämmen soll. Hier spielen gerade Miikko Rantanen, Andreas Martinsen und Ryan Reaves. Mit diesen drei Athleten wird Hendricks um Einsatzzeit buhlen müssen.

"Uns ist wichtig, welches Trio spielerisch am Besten zusammen passt. Enforcer und Kämpfer sind sie alle, darum werden wir auf Harmonie und Produktivität achten", kündigt Head Coach Mike Babcock ein hartes Casting seiner Schützlinge an. Die Karten sollen hierzu vor jedem Spiel neu gemischt werden. "Es darf sich jetzt niemand mehr hängen lassen. Die Arbeit der Jungs ist vorbildlich, aber wir wollen trotzdem noch mehr sehen, weil unsere Spieler dies auch liefern können", legt Babcock die Messlatte hoch.

Lob gab es hierbei vor allem auch für Defenseman Ben Chiarot. "Er ist momentan unser siebter Defender und steht häufig nicht au dem Spielberichtsbogen. Dennoch ist er im Training als Erster da und nicht selten als einer der letzten wieder weg. Zudem ist kaum jemand nach Feierabend so lange im Kraftraum beschäftigt wie er. Sowas ist absolut vorbildlich", attestiert GM Toby seinem Ersatzspieler eine großartige Arbeitsmoral.