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Bis zum letzten Tropfen!

2017-06-29

Nach der verordneten "Zwangsruhe" während der Zeit zwischen Trade-Deadline und Expansion-Draft haben die Capitals nochmals arg am Rebuild-Rad gedreht.

Granlund, Stecher, Ferland und heute nun auch noch Connor Sheary haben die Koffer gepackt und die Hauptstadt verlassen. Dass die Capitals sich im Rebuild befinden, ist ja kein Geheimnis mehr - mit den letzten Trades hat man nun aber die Stufe zum Extrem-Rebuild überschritten. Allesamt durchaus Spieler, die man sich in einem funktionierenden Contender-Kader vorstellen kann.

"Wenn, dann richtig! Deshalb haben wir uns auch entschieden, uns von den Halbjungen zu trennen. Granlund, Stecher, Ferland und Sheary haben das beste Eishockey-Alter noch vor sich - diesen Umstand haben wir ausgenutzt. Denn je länger die verbleibende Restlaufzeit, desto höher der zu erzielende Ertrag." gab sich GM Alig anlässlich der heutigen Pressekonferenz wenig bedeckt.

"Wir sind nach wie vor überzeugt, dass wir mit der Franchise auf dem richtigen Weg sind, auch wenn kommende Spielzeit noch keine Stricke zerrissen werden. Wir sind überzeugt, in den letzten beiden Jahren ein solide Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt zu haben."

Diese Aussage kann eindrücklich belegt werden. Mit sage und schreibe 11 First-Round-Choices der letzten beiden Jahre (4 aus dem 15er Draft - 7 aus dem 16er Draft) kann man definitiv zuversichtlich in die Zukunft schauen. Kommt dazu, dass auch im kommenden Draft GM Alig nochmals 4 bis 5 Mal in der ersten Runde ans Rednerpult treten kann und sich auch in der zweiten Runde nochmals drei Mal zu Wort melden wird.

Ob es dann 4 oder 5 First-Rounder sein werden, wird sich in den nächsten Stunden wahrscheinlich entscheiden. Das letzte noch zur Verfügung stehende Assets (Patrick Eaves a.d.R.) ist in ernsthafte Gespräche verwickelt. Sollte dieser Deal zu stande kommen, scheint die Zitrone ausgepresst. Marina Hossa - der arme Teufel - muss auf Grund seines Franchise-Player-Status bei den Capitals bleiben. Gerüchten zufolge führt dies bei ihm bereits zu Juckreiz an allen Ecken und in allen Ritzen und er soll aktiv über ein vorzeitiges Karriere-Ende nachdenken!

Eine Frage beherrscht die Pressekonferenz - wieso diese Trades, wenn der GM schon keine Möglichkeit auslässt, über den bevorstehenden Draft zu wettern, der ja offensichtlich derart mies sein wird.

"Wir haben uns den denkbar schlechtesten Zeitpunkt ausgesucht, um die schlechste Saison zu spielen, die wir je gespielt haben. Dann kam auch noch Pech in der Lotterie dazu. Mit diesen Trades haben wir versucht - mit Erfolg - uns in die für uns optimal Position zu bringen. Für die drei ersten Picks haben wir eine fixe Vorstellung - mit dem Rest schiessen wir ins Blaue! Mehr verrat ich an dieser Stelle aber nicht."