Mantas Armalis verstärkt die Jets!
2017-09-14Winnipeg. Der erste Tag der UFA-Phase in der GFHL ist vorüber und die Jets können ihre erste Verpflichtung bekannt geben. Es handelt sich um den litauischen Nationaltorwart Mantas Armalis. Der 25-jährige kommt aus der schwedischen SHL nach Winnipeg und wird zunächst bei den Manitoba Moose auf eine GFHL-Karriere vorbereitet. Entdeckt hatte der GM den jungen Goalie übrigens während seines Litauen-Urlaubs, als er als Kiebitz beim Training des litauischen Nationalteams weilte.
"Mantas bringt alles mit, was es für einen großartigen Goalie braucht. Eine gute Statur, großartige Reflexe und den Willen, jedes Spiel 100% zu geben", schwärmt der Macher der Jets von seinem Neuzugang, der wohl auch aufgrund der namhaften Konkurrenz auf der Goalie-Position dem Rest der Liga durch die Raster gefallen zu sein scheint.
Kein neues Angebot wird hingegen Top-Center Eric Staal erhalten. Beide Seiten haben miteinander telefoniert, die Vorstellungen über das Gehalt lagen jedoch zu weit auseinander.
Ebenfalls hinziehen tut sich die Vertragsverlängerung des letztjährigen Moose-Captains Marc-André Bergeron. Der 37-jährige Allrounder, der im Sommer den Rücktritt vom Rücktritt vollzog und ankündigte, noch mindestens eine Saison spielen zu wollen, hat laut seinem Agenten mehrere Angebote auf dem Tisch. Auch eine Rückkehr in den festen Stamm eines GFHL-Teams ist nicht ausgeschlossen. "Wir stehen mit ihm in Kontakt. Wir wissen um seine Optionen und respektieren die Vorzüge der Konkurrenten. Doch wurde uns bereits signalisiert: wir haben ein gutes Konzept und sind weiterhin gut im Rennen. Daher haben wir keine Eile", gibt sich GM Toby optimistisch.
In der Verteidigung weiter verstärkt haben sich die Jets derweil mit dem Dänen Philip Larsen, der von den Colorado Avalanche nach Winnipeg wechselt und ebenfalls für die Verteidigung der Manitoba Moose geplant ist. Der Landsmann von Stürmer Mikkel Aagaard freut sich auf die neue Aufgabe in Kanada. Zusammen mit Andreas Englund soll er der Defensive der Moose noch mehr Stabilität verleihen.
