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Ein komplett neues Team!

2019-06-30

Winnipeg. Die Fans hoffen, dass das Management die Gegenwart nicht vergisst bei den unbeschreiblichen Investitionen in die Zukunft. So hörte man das nicht ganz eindeutig begeisterte Publikum in Winnipeg, die den Draft aus Vancouver per Live-Übertragung verfolgten. Die Hoffnung, der eine oder andere Pick könnte noch am Draft Day getradet werden, erfüllte sich nicht. 22 (in Worten: zweiundzwanzig) Mal schritten die Jets ans Podium, um einen neuen Spieler in die Franchise zu holen.

Soforthilfe ist hierbei nicht in Sicht. In Runde 1 kam an 15. Position Offensivmann Raphael Lavoie von den Halifax Mooseheads zu den Jets. Der Center, der auch auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, wurde seit Februar von den Verantwortlichen der Jets intensiv beobachtet. Als Anfang des Monats der Interesse der Dallas Stars an Dylan Cozens konkret wurde, kam der Downtrade der Jets und die Entscheidung pro Lavoie endgültig zustande. Lavoie ist ein unbequemer Stürmer dessen Schuss schnell und präzise ist. Er ist in der Lage, von jedem Punkt in der Angriffszone aus Torgefahr auszustrahlen. Ein Top-Pick und hoffentlich bald ein Knipser in den ersten beiden Reihen der Jets.

Mit ersten Pick in Runde 2 sicherten sich die Jets an 34. Position die Dienste des dänischen Goalies Mads Sogaard. Der Torsteher der Medicine Head Tigers ist ein ungemein athletischer Torwart, der zwar nicht in die Top5-Riege der Goalies des diesjährigen Drafts eingeordnet wurde, aber durch eine hervorragende Athletik besticht. Die zuletzt guten Erfahrungen mit dänischen Spielern dürften ihr Übriges dazu getan haben. Das Potential, ein GFHL-Tor zu hüten, wird ihm nachgesagt. Die Qualitäten hierzu muss er die kommenden Jahre entwickeln und unter Beweis stellen.

Vier Positionen später zogen die Jets wohl zur Überraschung Vieler Defender Matthew Robertson. Der 18-jährige Offensivverteidiger aus Edmonton ist ein großartiger Puckträger und belebt die Offensive aus der Verteidigung heraus. Kann bei guter Entwicklung eine Rolle in den hinteren Paaren der Verteidigung spielen.

Mit Brett Leason wurde ebenfalls in der 2. Runde an insgesamt 44. Position ein Winger mit hervorragemdem Hockey-IQ und brandgefährlichem Handgelenksschuss in die Franchise geholt. Mit 193 cm und 91 kg hat Leason absolutes Gardemaß und kann bei optimaler Entwicklung das Pendant zu Patrik Laine in der ersten Angriffsreihe der Jets werden.

An den Positionen 48 und 49 wurden mit Nathan Légaré und Adam Beckman zwei weitere Stürmer gezogen. Right Wing Légaré von  Baie-Comeau Drakkar aus der QMJHL ist ein schneller, beweglicher Flügelspieler mit gutem Zug zum Tor, der bei optimaler Entwicklung ebenfalls bis in die zweite Offensiv-Formation eines Teams vorrücken kann, obwohl er dabei noch sehr viel, insbesondere in Sachen Physis und Defensivspiel wird verbessern müssen.
Mit Adam Beckman kommt aus der WHL-Überraschungsmannschaft der Spokane Chiefs ein smarter Center mit einem guten Auge für Mitspieler und Spielgeschehen. Kann je nach Entwicklung eine Allzweckwaffe in den hinteren Reihen werden.

In Runde 3 wechselte an 64. Position Center Alexander Campbell von den Victoria Grizzlies nach Winnipeg. Der junge Center ist ein Longterm-Projekt, der vor allem in der Physis noch Defizite auszugleichen hat. Seine Entwicklung ist noch nicht absehbar.

Erst in Runde 4 an Position 101 insgesamt kamen die Jets wieder ans Podium und begrüßen mit Left Wing Harrison Blaisdell einen weiteren Winger in ihren Reihen. Nicht nur das Spielen in der BCHL hat Blaisdell mit Alexander Campbell gemeinsam sondern auch die Tatsache dass bei diesem Langzeit-Projekt ebenfalls noch keine wirkliche Entwicklung zu mutmaßen ist.

Mit dem zweiten Pick in Runde 4 wurde an 119. Position Center Mason Primeau verpflichtet. Der Sohn von Wayne und Neffe von Keith Primeau hat gleich zwei Erstrunden-Drafts direkt in der Familie. Mason ist ebenfalls groß und wuchtig in seiner Spielweise, legt aber den Fokus auf die Defensive. Könnte bei optimaler Entwickung ein Spieler für die hinteren Reihen werden.

Mit dem insgesamt 150. Pick des Drafts zogen die Jets in Runde 5 Left Wing Nick Porco. Der junge Angreifer aus Saginaw (OHL) bekommt ebenfalls sehr viel Zeit, sich zu einem Profi-Spieler zu entwickeln und einen Platz im Kader zu erkämpfen.

Sieben Positionen später zogen die Jets mit ihrem ersten Pick aus Runde 6 den tschechischen Winger Lukas Rousek. Der 20-jährige gilt als technisch starker, hart arbeitender Two-way-Forward, der sich in den vergangenen zwei Jahren bereits in der tschechischen Extra-Liga im Herren-Eishockey bewiesen hat. Wird vermutlich in den kommenden zwei Jahren den Sprung nach Nordamerika wagen und muss zeigen, ob er ein AHL oder doch GFHL-Kandidat (Reihe 3-4) ist.

Nach einem kurzen Intermezo der New York Rangers kamen die Jets im Anschluss gleich zwei Mal ans Podium und holten an den Positionen 159 und 160 Kevin Wall und Jeremy McKenna.
Der US-Amerikaner Wall, der in einer Reihe mit Harrison Blaisdell bei den Chilliwack Chiefs in der BCHL spielte, steht für Torgefahr und Physis. Könnte nach seinem Studium ein Tough Guy für die Moose oder gar für die Jets werden, wenn seine Karriere tatsächlich in Richtung Profilaufbahn gehen sollte.

Mit Jeremy McKenna kommt der Top-Scorer der Moncton Wildcats aus der QMJHL nach Manitoba. Bei ihm ist erst in dieser Saison auf Juniorenebene der Knoten geplatzt. Der nur 176 cm große Flügelspieler bekommt in Winnipeg die Chance, sich zu entwickeln. Ob es für eine Profikarriere reicht, wird die Zukunft zeigen.

An 165. Stelle wurde Manitoba Native Ben McCartney von den Brandon Wheat Kings (WHL) gepickt. Der Left Wing, der aufgrund seines recht jungen Alters eigentlich erst im kommenden Draft als möglicher Pick erwartet wurde, spielte seine zweite Saison für die Wheat Kings und kam in 67 Spielen auf 41 Punkte (21G, 20A). Verbessern muss er sich noch im Körperspiel und die Strafzeiten müssen reduziert werden, wenn es mit einer Profi-Laufbahn klappen soll.

Der an Position 167 gezogene Rechtsaußen Eric Ciccolini bringt eigentlich alles mit, was ein guter Stürmer braucht. Technik, Schnelligkeit und ein gutes Auge hat er schon. An diesen und allen anderen Dingen wird er nun in der Frachise der Jets arbeiten können, um seinem Traum vom Profi-Eishockey wahr werden zu lassen.

Mit dem vorletzten Pick der Runde 6 zogen die Jets an zusammen 185. Position Center Keighan Gerrie. Der in der unterklassigen SIJHL bei den Thunder Bay North Stars aktive Gerrie ließ mit 41 Toren und 61 Assists in 54 Spielen von sich hören. Verbessert er sein Spiel dahingehend, dass er diesen Output auch mit in den Juniorenbereich auf höchstem Niveau bestätigen kann, könnten die Jets mit ihm einen echten Steal getätigt haben. Kommende Saison wird Gerrie für die Minnesota Wilderness in der NAHL auflaufen und damit einen ersten Schritt in Richtung höheres Niveau tun.

Mit dem 3. Pick in Runde 7 drafteten die Jets mit Mitchell Weeks einen weiteren Goalie. Der im Juni 2001 geborene und damit jüngste Pick der Jets machte vor allem damit auf sich aufmerksam, dass er diese Saison bei den Newmarket Hurricanes in der OJHL Rookie of the season wurde und von den Sudbury Wolves aus der OHL als 1st overall im Bantam Draft ausgewählt wurde.
"Weeks hat das Zeug, ein professioneller Hockey Goalie zu werden. Wir hätten ihn sicher noch eine Saison beobachten und kommenden Draft ziehen können", wog Jets-GM Toby ab. Aber der General Manager wollte nicht auf den kommenden Sommer warten und wagte mit diesem Pick sicher einen Schuss ins Blaue.

Zwei Positionen später kam mit Ondrej Psenicka ein weiterer Tscheche hinzu. Der Offensiv-Allrounder spielte die abgelaufene Saison in der Jugend von Sparta Prag und schnürt kommende Saison für die Waterloo Black Hawks in der USHL die Schlittschuhe. Hier kann er sich die nötigen Fähigkeiten für eine GFHL-Karriere aneignen. 70 Punkte aus 45 Spielen in der tschechischen Juniorenliga zeigen, dass durchaus Potential vorhanden ist.

An 194. Stelle wurde mit dem schwedischen Left Wing Hugo Leufvenius ein klassicher Abräumer verpflichtet. In 66 Spielen für die Sarnia Sting in der OHL schaffte es der Schwede auf 37 Tore und 44 Assists bei lediglich 28 Strafminuten. Mit seinen 190 cm und 102 kg ist die Stärke des Schweden jedoch ganz klar die Physis. Wird kommende Saison in seiner schwedischen Heimat Herren-Eishockey spielen und bei entsprechender Entwicklung den Sprung zurück nach Kanada wagen.

An Position 208 wurde ein weiterer Sohn eines GFHL-Stars nach Winnipeg gezogen. Tag Bertuzzi, Sohn von Todd Bertuzzi möchte beweisen, dass er nicht nur einen klangvollen Namen mitbringt sondern eigene Fußspuren zu setzen imstande ist. Auch wenn seine Saison bei den Guelph Storm in der OHL nicht nach Wunsch lief und nach dem Trade zu den Hamilton Bulldogs eine Verletzung für ein verfrühtes Saisonende sorgte, geben ihm die Jets die Chance, sein Spiel zu entwickeln und ebenfalls Profi zu werden.

Direkt danach wurde mit Jan Bernovsky der insgesamt dritte Tscheche bei den Jets verpflichtet. Aus der Jugend von Vitkovice Ostrava spielte der Offensiv-Allrounder eine beeidnruckende Saison. Wie viele Andere muss auch er sein Defensivspiel verbessern und seine Strafzeiten reduzieren, wenn es mit einer professionellen Karriere klappen soll.

Als letzten neuen Spieler holten die Jets an Position 214 Nathan Staios ins Team. Wie Vater Steve Staios ist Nathan Verteidiger (Windsor Spitfires, OHL), mit seinen 174 cm und 76 kg aber eher Puckträger und -Verteiler mit Vorwärtsdrang. Schafft er es, sein Körperspiel zu verbessern und seine Defensivarbeit effektiver zu gestalten, könnte auch er in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Mit diesem reichhaltigen Prospect-Pool werden die Jets in wenigen Tagen ins Development-Camp fahren, um der neuen Riege erste Strategien zur Verbesserung mitzugeben und die Saisonvorbereitungen zu optimieren.
"Mit Glück werden es vielleicht eine handvoll dieser Spieler tatsächlich in die GFHL schaffen", hofft GM Toby auf eine gute Ziehung, ohne sich aber zu vielen Illusionen hinzugeben. Somit geht ein toller Drafttag zuende.

Ein spezieller Dank geht noch einmal an den GM-Kollegen Reto aus Ottawa, der in der zeitweisen Abwesenheit des Jets-GM's (der auf gleich zwei Hochzeiten tanzen musste) die Vertretung übernommen hatte und die zum teil sehr kurzfristigen Improvisationen grandios zu verarbeiten wusste.