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Geglückter Saisonstart der Penguins

2019-10-18

Die GFHL Saison 19/20 ist gut zwei Wochen alt, die Teams haben die ersten Standortbestimmungen hinter sich: Zeit für die Post-Gazette, den GM der Penguins um eine erste Einschätzung zu bitten.

 

PG: GM Stephan, sieben Spieltage sind absolviert. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

GM: Es ist natürlich schwierig, nach so wenigen Spielen bereits eine Einschätzung abzugeben. Ich bin bisher jedoch sehr zufrieden. Wir stehen nach sieben Spielen auf Platz 8 unserer Conference, dazu haben wir aus den letzten vier Spielen sieben Punkte geholt. Der Start ist uns also durchaus geglückt, wir wissen jedoch, wie schwierig es wird, diese Leistung auch über einen längeren Zeitraum zu bringen. Sollten wir jedoch auch nach Abschluss der Regular Season auf einem Playoff-Platz stehen, wären wir alle sehr glücklich.

 

PG: Sind die Playoffs also das Ziel?

GM: Man fragt sich vor einer Runde natürlich immer, wo der eigene Kader wohl steht, was er in der Lage ist, zu erreichen. Wir gingen davon aus, dass wir grundsätzlich die Qualität besitzen, um Platz 8 in der Conference anzupeilen. Jedoch heißt der Umstand, dass man um einen Playoff-Platz spielt, natürlich nicht zwingend, dass man diesen letztlich auch erreicht. Wir wissen ganz genau, dass unser Team in der Spitze sehr gut aufgestellt ist, gleichzeitig sind wir jedoch in der Tiefe nicht so gut besetzt wie andere Teams. Sollten wir im Laufe der Saison mit Verletzungen zu kämpfen haben, werden wir Probleme bekommen. Haben wir jedoch Glück und bleiben vom Verletzungspech verschont, haben wir eine realistische Chance, zum zweiten Mal in drei Jahren in die Playoffs einzuziehen. Darauf hoffen wir und daher kann man die Playoffs, sollten keine großen Verletzungen auftreten, durchaus als Ziel ausgeben.

 

PG: Weshalb haben Sie den Kader in der Off-Season nicht noch stärker auf das Ziel "Playoffs" ausgerichtet?

GM: Um diese Frage zu beantworten, muss ich zwei Jahre zuvor beginnen. Damals haben wir zur Trade Deadline gleich mehrere gestandene Spieler [Tyler Toffoli, Joe Pavelski und Ryan Spooner, Anm. d. Red.] geholt, um unser Ziel, den Einzug in die Playoffs, zu erreichen. Wir haben damals junge Spieler und Draft Picks abgegeben und der Plan ging letztlich auf, wir standen in den Playoffs und hatten eine erfolgreiche Saison gespielt. Die Probleme in der Zusammenstellung des Kaders sind jedoch wesentlich größer, als dass man sie mit ein, zwei Trades oder Signings lösen könnte. Die Folge war, dass wir in der abgelaufenen Saison die Playoffs mit großem Abstand verpassten. Wir standen daher in der Off-Season vor schwierigen, richtungsweisenden Entscheidungen. Wohin wollen wir diese Franchise langfristig führen? Wir hatten Angebote für fast all unsere gestandenen Spieler, und hätten beispielsweise Marchand, Horvat, Connor und Ekblad für junge Spieler und Draft Picks abgeben können. Geblieben wäre eine talentierte junge Mannschaft, die sportlich jedoch nicht konkurrenzfähig gewesen wäre. Das kam für uns aus mehreren Gründen nicht in Frage. Zum einen hätte es die Ungleichgewichte innerhalb der Liga, in der das eine Lager um den Stanley Cup und das andere um das erste Draftrecht zu spielen scheint, verstärkt. Zum anderen wäre es aber auch sportlich zweifelhaft gewesen, unsere erfahrenen Spieler abzugeben. Neben der Tatsache, dass wir auch in dieser Saison sportliche Ziele haben, hätte es uns auch über diese Saison hinaus in unserer mittelfristigen Entwicklung zurückgeworfen. Wir wissen, welche Hoffnungen unsere Fans mit der Ankunft von Jack Hughes in der kommenden Saison verbinden. Jedoch kann man auch von solch talentierten Spielern nicht erwarten, dass sie eine derart unerfahrene Mannschaft umgehend durch eine Saison tragen. Spieler wie Marchand, Horvat, Connor, Shattenkirk, Ceci, Toffoli oder Ekblad, die alle schon mehrere Jahre erfolgreich in Pittsburgh und der GFHL spielen, werden unseren jungen Spielern, die in den nächsten Jahren zum Kader stoßen, dabei helfen, ihren Platz in der Liga zu finden, ohne dass sie gleich ein Team führen müssen. Ich bin überzeugt davon, dass dies der richtige Weg für die Franchise ist.

 

PG: Heißt die Tatsache, dass sie an ihren erfahrenen Spielern festhalten wollen im Umkehrschluss, dass sie größere Trades in dieser Saison ausschließen?

GM: Nein, so möchte ich das keinesfalls verstanden wissen. Wenn wir nach 50, 60 Spielen noch immer um Platz 8 in der Conference kämpfen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir noch die ein oder andere Verstärkung holen werden. Für den Fall, das wir jedoch mit den anderen Teams im Kampf um die Playoffs nicht mithalten können, schließe ich einen "Fire Sale" von unserer Seite zur Deadline klar aus. Wir werden auf absehbare Zeit definitiv keine Draftrechte und Prospects in größerem Stil mehr ansammeln. Unser Fokus liegt darauf, mit jeder Saison besser zu werden. Unsere besten Spieler, die teilweise auch zu echten Identifikationsfiguren in der Stadt wurden, abzugeben, wäre da nicht zielführend.

 

PG: Sie sprachen vorhin grundlegende Mängel im Kader an, besonders die fehlende Tiefe. Welche Rolle spielen dabei ihre Spieler Olli Juolevi und Nolan Patrick, die beide sehr früh im Draft gezogen wurden, von denen sich einige Experten im Vorfeld jedoch mehr erwartet hätten als ihre bisher gezeigten Leistungen.

GM: Wenn man von tiefergehenden Mängeln im Kader spricht, dann hat das meist nicht nur eine Ursache. Wir als Franchise waren uns unserer mittel- und langfristigen Ausrichtung über längere Zeit nicht bewusst, so dass dann als Ergebnis keinerlei Entwicklung erkennbar war. Die letzten beiden Saisons, mit dem Erreichen der Playoffs und dem darauffolgenden Absturz, stehen stellvertretend für einen längeren Zeitraum, über den hinweg wir unsere Ziele meist nur allzu kurzfristig formuliert haben. Diese fehlende mittelfristige Strategie lässt sich heute am Kader ablesen. Aber natürlich hilft es immer, wenn man auch im Draft ein glückliches Händchen hat. Dass wir das in der Vergangenheit nicht immer hatten, wissen wir.

 

PG: 11 Jahre in der GFHL, 635 Spiele, alle davon im Trikot der Penguins. Ich vermute, Sie wissen, auf wen ich nun zu sprechen kommen will.

GM: Natürlich, Sie meinen Dan Hinote, unseren neuen Coach für das Farm Team. Wie die von Ihnen genannten Zahlen vermuten lassen, kenne ich Dan Hinote nun schon eine ganze Weile, wir haben ihn vor 19 Jahren als jungen Spieler nach Pittsburgh geholt und haben diese Entscheidung nie bereut. Er war sicherlich nicht der talentierteste Spieler, aber wann immer er auf dem Eis stand, konnten wir uns darauf verlassen, dass er wirklich alles, was in ihm steckte, auf dem Eis lassen würde. Diese Einstellung hat ihm eine beachtliche GFHL-Karriere beschert und wir sind uns sicher, dass er auch in seiner neuen Funktion als Coach der Salt Lake City Lynx erfolgreich sein wird. Wir sind sehr froh darüber, dass wir ihn nun wieder bei uns in der Franchise haben.

 

PG: Die Tatsache, dass er als Asst. Coach der letztjährigen U18 der USA bereits Jack Hughes und Trevor Zegras trainiert hat, dürfte bei der Entscheidung für ihn auch eine Rolle gespielt haben, richtig?

GM: Hier geht es exakt um diesen mittel- und langfristigen Plan, den ich vorhin angesprochen habe. Nach der Draft Lottery wussten wir natürlich, welche Möglichkeiten sich uns bieten würden und wir haben uns überlegt, welche Rahmenbedingungen wir schaffen wollen, um die Entwicklung unserer Spieler und somit der ganzen Franchise zu fördern. Dan Hinote verfolgt Jack Hughes und Trevor Zegras, genau wie wir auch, schon seit Jahren. Er hat sie letzte Saison trainiert, kennt ihre Stärken und auch die Aspekte ihres Spiels, die sie noch verbessern können. Jedoch hat er auch darüber hinaus bewiesen, dass er in der Lage ist, junge Spieler zu entwickeln. Wir sind überzeugt davon, dass wir in dieser Zusammenstellung künftig erfolgreich sein werden.