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Ducks verpassen Sensation!

2022-06-12

Winnipeg. Die Serie wurde am Ende länger, als nach vier Spielen von Vielen erwartet, doch endete die GFHL-Playoff-Sere zwischen den Winnipeg Jets und den Anaheim Ducks mit einem 4:3-Sieg des Favoriten aus Manitoba, der das entscheidende 7. Spiel vor eigener Kulisse mit 3:1 für sich entscheiden konnte.

Nach druckvollem Angriffsspiel der Hausherren, welche die ersten 40 Minuten klar das Heft des Handels in die Hand nahmen und die Gäste aus Kalifornien zumeist reagierend am Geschehen teilhaben ließen, war es Ducks-Goalie Adhin Hill zu verdanken, dass die Gäste zu Beginn des Schlussdrittels noch im Spiel waren.

Nach 10 Sekunden im Schlussabschnitt war es aber Tyler Bertuzzi, der mit seinem Tor zum 1:0 das Canada Life Centre zum Beben und die Gäste aus Anaheim ins Wanken brachte.
Anaheim war angeschlagen, aber weit vom K.O. entfernt! Die Gäste rannten an mit allem, was sie hatten. Die Jets wurden immer mehr in die eigene Zone gedrängt und selbst die sonst so gefürchteten Entlastungsangriffe der Kanadier wurden von den Gästen entschärft, bevor es wirklich gefährlich vor Adin Hill wurde.

In der 55. Minute dann die Erlösung für die Gäste: Erik Gudbranson nahm einen Pass von Goalie Adin Hill auf, spielte einen tödlichen Pass auf Shea Theodore und der Offensiv-Verteidiger der Ducks netzte zum längst verdienten 1:1-Ausgleich ein.
Doch dieser Stand hielt lediglih 94 Sekunden. Gerade Gudbranson, der kurz vorher noch den Ausgleich vorbeitet hat, muste wegen übertriebener (und vermeidbarer) Härte in die Kühlbox und Captain Sidney Crosby stellte im Powerplay nach Zuspiel von Ryan Nugen-Hopkins mit dem 2:1 die Favoritenführung wieder her und die Ducks zudem vor ein Zeitproblem.

Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorne, nahmen in der Schlussphase auch Hill vom Eis, um dessen Gegenüber Semyon Varlamov noch ein weiteres Mal zu überwinden. Doch dieser wurde zum eisernen Vorhang und wehrte alle Angriffsversuche des Außenseiters ab. Wenige Sekunden vor dem Ende setzte Josh Morrissey mit dem Empty Net zum 3:1 den Deckel auf die Serie und sicherte das Weiterkommen des Favoriten.

"Wir haben immer an das Weiterkommen geglaubt und uns von den Ergebnissen der Spiele 5 und 6 nicht beirren lassen", freute sich Jets-GM Toby nach dem Spiel.
Head Coach Paul Maurice erklärte die neue Zusammenstellung der Offensiv-Reihen damit: "im Training haben wir diese  Formationen häufiger schon gefahren, eher um bei komfortablen Führungen das Spiel sicher zu machen. Vor diesem Match haben wir Coaches uns besprochen und Kontrolle und Puckbesitz als Schlüssel zum Sieg zum Sieg gesehen. Darum haben wir uns dazu entschieden, die Formationen zu verändern." Der Plan ging auf und die Fans können sich auf eine weitere Playoff-Runde freuen. Diese wird den Jets das Team der Chicago Blackhawks bescheren. Hier sind die Vorzeichen im Übrigen genau entgegen gesetzt zur Serie gegen die Ducks.
Das Team aus Chicago spielte eine überaus gute Saison, holte souverän üder 100 Punkte und fuhr knapp hinter den jets auf Platz 2 der starken Central Division ein. Die Ergebnisse beider Teams aus der RegularSeason zeigten jedoch einen deutlichen Vorteil bei den Jets. Dies darf aus Sicht der Verantwortlichen in Manitoba auch so bleiben.