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Review Week #04

2024-11-03

Eine durchaus erfolgreiche Spielwoche vier liegt hinter den Philadelphia Flyers. Vier Spiele, drei Siege und ein Trade, bei dem es allerdings wohl noch zu Problemen kommt. Die Flyers liegen aber auf Kurs.

Den Auftakt in die Woche gab es am Montag mit dem Heimspiel gegen die Minnesota Wild. Die Führung der Wild konnte Dylan Strome mit Flyers vs Wildseinem dritten Saisontor noch im ersten Drittel ausgleichen. Auch im Mittelabschnitt gingen zuerst die Wild in Führung, doch Adrian Kempe im Powerplay konnte erneut ausgleichen. Zwischen Rückstand und Führung lagen dabei nur 40 Sekunden. Kurz darauf gingen die Flyers erstmals am diesem Abend in Führung. Michael Bunting erlöste sich selbst mit seinem ersten Saisontor. Max Domi gab seine erste Saisonvorlage, Oliver Ekman-Larsson seinen zweiten Assist an diesem Abend.
Doch auch diese Führung sollte nicht lange bestand haben, denn Minnesota markierte kurz darauf das 3:3.
Im letzten Drittel war es wieder das Powerplay, welches zuschlug. Dylan Strome mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend brachte Philly wieder nach vorne. Sechs Minuten später allerdings glich Minnesota erneut aus. So stand es nach 60 Minuten 4:4, das Spiel ging in die Overtime. Dort zog Adrian Kempe einfach mal ab und der Puck landete im Tor. Siegtreffer und zwei Punkte für die Flyers.

Nur einen Tag später kam das Top-Team aus Montreal nach Philadelphia. Und wieder sollte sich ein sehr enges Spiel ergeben, welches Flyers vs Habsnicht in der regulären Spielzeit entschieden wurde.
Nach dem ersten Drittel lagen die Habs mit 0:1 in Front, doch die Flyers haben aktuell eine gute Waffe: ihr Powerplay. Captain Anze Kopitar konnte im Mittelabschnitt mit einem Mann mehr auf dem Eis den Ausgleich erzielen. Wie intensiv das Spiel war zeigte sich auch daran, dass Leon Draisaitl in einen Fight verwickelt war. Etwas sehr untypisches für den Superstar.
Im letzten Drittel konnte dann Captain Kopitar die Flyers mit 2:1 in Front bringen. Montreal drückte daraufhin auf den Ausgleich, doch die Flyersdefensive um Goalie Philip Grubauer hielt lange stand. Bis 14 Sekunden vor Schluss doch noch der Ausgleich fallen sollte.
Da in der Overtime keine Tore fielen musste im Shootout die Entscheidung her. Dort traf zuerst Brady Tkachuk für die Habs, was Anze Kopitar allerdings direkt ausgleichen konnte. Den Schlusspunkt setzte dann Dylan Strome und die Flyers holten erneut zwei Punkte in einem Heimspiel.

Am Donnerstag ging es zu den Boston Bruins. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Im Tor der Flyers stand Martin Jones, bis zum Mitteldrittel sollten keine Tore fallen. Die Führung der Bruins konnte 33 Sekunden später durch das erste Saisontor von Max Domi ausgeglichen werden. Leider konnten die Flyers keinen weiteren Treffer nachlegen, die Bruins im letzten Drittel dagegen schon. Am Ende stand eine 1:2 Auswärtsniederlage, ein Rückschlag im Kampf um die Playoffs.

Den Abschluss der Woche bildete am Samstag das Duell gegen die St. Louis Blues. Scheinbar können die Flyers eines in dieser Saison Flyers vs Bluessehr gut: einen offenen Schlagabtausch. Die frühe Führung der Blues konnte der Mann des Abends ausgleichen: Adrian Kempe. Warum Kempe der Mann des Abends wurde? Es war sein erstes von drei Toren.
Im Mitteldrittel brachte Josh Doan die Flyers nach vorne, doch die Blues konnten ausgleichen und im letzten Drittel dann wieder in Führung gehen. Doch die Blues haben die Rechnung ohne Adrian Kempe gemacht. Knapp fünf Minuten nach der erneuten Blues Führung erzielte er den Ausgleich, 160 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit konnte „Juice“ seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielen: den Treffer zum 4:3 Heimsieg.

Aus der Woche mit vier Spielen stehen drei Siege einer Niederlage gegenüber, man konnte sechs von acht möglichen Punkten sammeln. In der Eastern Conference steht man nach 11 Spielen mit 14 Punkten auf Rang vier, schaut man sich die Tabelle der gesamten GFHL an liegt man auf Rang neun. Der Kurs Richtung Playoffs besteht weiterhin, auch wenn die Flyers viele enge Spiele bestreiten.

Einen Trade konnte man in dieser Woche auch vermelden. Mit Jonathan Quick wird ein neuer Goalie zu den Flyers stoßen, Martin Jones Flyers Goaliedagegen wird nach Utah gehen. Jones hat in dieser Saison bislang zwei Starts für die Flyers gehabt, beide Spiele hat man verloren.
Der Quick-Trade ist allerdings scheinbar noch nicht in trockenen Tüchern. Am Donnerstag wurden von beiden Seiten alle Unterlagen eingereicht, Stand jetzt Sonntag ist Quick noch immer in Utah. Woran es liegt weiß man bei den Flyers nicht, scheinbar ist es ein größerer bürokratischer Aufwand der den Wechsel bislang zurück hält.

Drei Starts, drei Siege konnte in dieser Woche Goalie Philipp Grubauer verzeichnen. In dieser Woche war er der Rückhalt der Broad Street Bullys, wie es im Tandem mit Jonathan Quick wird muss man dann sehen. Punktbester Flyer der Woche ist Adrian Kempe. „Juice“ kommt auf fünf Tore und zwei Assists. Dylan Strome, Anze Kopitar, Michael Bunting und Max Domi konnten zudem in dieser Woche je drei Scorerpunkte sammeln.

13 Spiele haben die Phoenix Coyotes inzwischen in der GMHL absolviert. Mit 17 Punkten befinden sie sich in der Eastern Conference auf Rang fünf. Topscorer ist Lukas Reichel, der auf vier Tore und elf Assists kommt. Kaapo Kahkonen im Tor steht bei einer sehr ordentlichen Fangquote von 92,5%. In Phoenix hofft man ein wenig, dass die Ligaleitung ein wenig auf die Strafzeitenproblematik in der GMHL schaut. Die Capital District Islanders haben mit 125 Strafminuten bislang am wenigsten Strafzeiten kassiert. Trotzdem liegen sie bei 8,93 Strafminuten pro Spiel. Platz eins belegen hier die Mississauga Wolves. Nach 13 Spielen haben sie schon 480 Strafminuten gesammelt, im Schnitt also 36,92 Minuten pro Spiel. Die Coyotes belegen hier Rang sechs mit im Schnitt exakt 27 Strafminuten pro Partie. Hier ist man sich im Lager der Flyers einig: das ist viel zu viel.

Am Montagabend geht es für die Flyers weiter im nächsten Duell mit Boston. Hier hat man noch eine Rechnung offen. Ob Philly erneut eine relativ erfolgreiche Woche spielen kann?