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Jets-GM: Die Spieler sollten sich hinterfragen!

2024-12-15

Winnipeg. Sehr zügig wurden die Zuschauerränge des Canada Life Centre nach der 2:3 Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Boston Bruins gestern Abend wieder verlassen. Die Bilder häufen sich: das Team leistet sich in der Defensive haarsträubende Fehler, die mit großer Zuverlässigkeit zu mitunter sehr einfachen Gegentoren führen. Der erste Pass, der das Umschaltspiel ankurbeln und dem eigenen Team die Angriffsmöglichkeit bringt, kommt in nicht einmal 50% der Fälle an. In der Offensive präsentieren mit die kreativsten Köpfe der Liga aktuell ungeahnte Ideenlosigkeit. Die Folge: die Jets verlieren Eishockeyspiele - und davon nicht wenige!

Ganze zwei Siege brachten die vergangenen zehn Spiele. Lediglich vier Mal holte das Team von Head Coach Paul Maurice überhaupt Punkte. Sechs Niederlagen nach 60 Minuten, zwei weitere nach Overtime bzw. Penaltyschießen. Nur zwei Erfolge aus zehn Spielen.
Das Auftreten blutleer, ideenlos und nicht selten überforderte die eigene taktische Marschroute das Team genauso stark wie die zum Teil sehr simplen Gegenangriffe des Gegners, die dennoch von Erfolg gekrönt waren.

Jets-GM Toby ist bereits seit einiger Zeit sehr unzufrieden mit dem Team, hatte sich bislang aber stets mit öffentlicher Kritik zurück gehalten.
Nach der 3:2 Heimniederlage gegen Columbus soll es wohl schon eine klare Ansprache in der Kabine gegeben haben. Nach der erneuten Niederlage gegen Boston stand der General Manager nun auf der Pressekonferenz kritischen Fragen der Journalisten Rede und Antwort, was er zuletzt immer noch freundlich, aber bestimmt abgelehnt hatte.

"Es ist neben der Häufigkeit vor allem auch die Art, auf der die Spiele verloren gehen", analysierte der Macher der Jets und nahm dabei ausdrücklich seinen Head Coach in Schutz. Der stelle das Team mit einem wie gewohnt auf Laufspiel, Geschwindigkeit und stetigem Offensivdruck ein, was sich auf dem EIs auch noch erkennen ließe. Anders als in den letzten Jahre komme jedoch eine hohe Fehlerquote im Umschaltspiel und eine inkonsequente Zonenverteidigung dazu, die dem Gegner Räume gibt.
"Das das Team in der Lage ist, die taktischen Einstellungen von Paul umzusetzen, haben sie die letzten Jahre gezeigt. Wir haben das Team auch auf Wunsch des Spielerrates mit noch mehr kreativen Köpfen ausgestattet. Probleme machen hierbei weniger die Umsetzungen als viel mehr die Fehler bei eigentlich automatisierten Abläufen", kritisiert der Manager und sieht die Hauptursache in der mentalen Einstellung des Teams.

Zudem schließt er weitere Ursache aus. "Unsere Goalies sind sehr jung und wechseln sich häufig ab. Doch beide haben gute Statistiken und strahlen Sicherheit aus". Hieran liegt es also nicht, bestätigt auch Goalie Coach Bob Essensa.
Darum sieht auch GM Toby derzeit keinen Grund, das Trainerteam auszutauschen. "Vielleicht kommt noch ein Mentaltrainer dazu, wenn es dem Team und dem Staff als sinnvoll erscheint. Neue Impulse durch einen Trainertausch wird es aber nicht geben. Eher trade ich den einen oder anderen Spieler. Die Spieler sollten sich hinterfragen, woran es liegt und zusammen mit dem Trainerteam Lösungen anbieten. Für die Ergebnisse und das Auftreten", legt der Manager eine offensive Strategie zum Umgang mit der Situation an den Tag.

Das Saisonziel: erneute Playoff-Teilnahme wird indes auch nicht nach unten korrigiert. Obgleich der 1st Round Draft Pick dieses Mal in Manitoba verbleibt. Das Potential ist zweifelsfrei vorhanden. Es muss nun auch abgerufen werden.
Der Puck liegt also im Drittel der Spieler. Es ist an ihnen, zu liefern und die gesteckten Ziele zu erreichen.

Deutlich besser läuft es hingegen in der AHL. Das Team von Head Coach André Tourigny hat zuletzt acht von zehn Spielen gewonnen und steht erneut an der Spitze der Central Division. Einmal mehr beeindrucken hier Defensive und Goalies, die aktuell das stärkste Gespann der Liga sind. Aber auch die Offensive ist mit 117 Toren aus 30 Spielen ordentlich heißgelaufen, nur die Charlestown Chiefs sind mit 120 Toren noch hungriger. Hier überzeugen vor allem die Routiniers Philippe Maillet, Byron Froese und Brock McGinn, die wie Top-Scorer David Gustafsson mehr als einen Scorerpunkt pro Spiel machen. Bei den Rookies weiß Ryder Rolston mit bisher vier game-winning-goals zu überzeugen.