Jets beenden Rekord-Saison mit Sieg bei den Yotes!
2021-08-05Winnipeg. Die GFHL-RegSeason 2020/21 ist gespielt. Für die Winnipeg Jets war es eine unglaubliche Serie. Von Beginn an als Mitfavorit gehandelt, dominierten die Jets die Regular Season und landeten mit 129 Punkten weit vor der Konkurrenz auf dem ersten Platz der gesamten Liga. Dafür gibt es die Presidents Trophy als erste Trophäe der Saison und auch die William M. Jennings Trophy dürfte an die Winnipeg Jets gehen, da Back-Up Chris Driedger zum Team mit den wenigsten Gegentoren der Saison gehört, die erforderlichen Spiele absolviert hat und einen besseren Gegentore-Schnitt hat als Vielspieler Robin Lehner aus Detroit, der sich insbesondere durch den starken Schlussspurt seiner Red Wings noch einmal Hoffnungen machen durfte, während sich Semyon Varlamov von den Colorado Avalanche nach einer etwas unkonstanten Schlussphase aus dem Rennen um diese Trophäe verabschieden musste.
Die RegSeason endete für die Jets mit einem 2:1-Erfolg in Arizona. Im Spiel bei den Coyotes kam all das, was die Saison so erfolgreich machte, einmal mehr zusammen. Vier gleichwertige Sturmreihen teilten sich die Eiszeiten, alle Reihen arbeiteten in beide Richtungen, die Treffer erzielten mit Jon Marchessault und Bryan Little die Reihen 3 und 4, so dass sich die Top-Spieler darauf konzentrieren konnten, die Top-Reihen des Gegners zu neutralisieren. Goalie Anton Khudobin wurde zuletzt geschont und konnte eine grandiose Leistung abrufen und wurde zum Star des Abends gewählt.
Mit diesem Kollektv haben die Winnipeg Jets den 62. Seg eingefahren, Franchise-Rekord!
Das Banner für den Sieg der Central Division wird bereits am Samstag Abend zum ersten Playoff-Spiel unter dem Dach des Bell MTS Centre hängen.
Ebenfalls bestes Team ihrer Liga sind die Manitoba Moose, das Farmteam der Jets, die in der AHL ebenfalls auf 62 Siege kamen, allerdings in lediglich 76 Spielen. Die meisten Tore (323) erzielt, lediglich 12 Spiele nach regulärer Spielzeit verloren und daher auch in der AHL der Top-Favorit auf den Calder-Cup.
"Diese Saison war bisher ein Segen für die Region Manitoba. Wir wurden von unseren Eishockeyteams sehr verwöhnt", freut sich GM Toby, der nun hofft, dass die Presidents Trophy nicht der letzte Pokal ist, der in diesem Sommer in den Trophäenschrank der Jets gestellt werden kann.
Beide Teams haben sehr gut gearbeitet und echtes Potential, den ganz großen Wurf zu schaffen. Dennoch beginnt in den Playoffs alles wieder bei Null. Das Selbstvertrauen nehmen die Jets jedoch genauso mit wie ihre taktische Flexibilität. Einzig auf Patrik Laine müssen die Jets in den ersten vier Spielen wohl noch verzichten. Der Stürmer ist noch verletzt, wird aber aller Voraussicht nach in einer Woche wieder fit sein. Bis dahin richtet es das Kollektiv, wie zuletzt!
Den Manitoba Moose hat sich indes Stürmer Matt Martin angeschlossen. Bei den Detroit Red Wings in der laufenden Saison aus dem Vertrag gekauft, schließt sich der 32-jährige zu den Playoffs den Manitoba Moose an, bei denen er einen 3-Jahres-Vertrag unterzeichnet hat. Einsätze bei den Jets sind zumindest ab der kommenden Saison nicht ausgeschlossen.