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Raise For The Dynasty!

2023-03-01

Winnipeg. Die Trading Deadline rückt näher und die Winnipeg Jets legen in Sachen Trades noch einmal nach und stecken ihre Ansprüche neu ab. Aus New Jersey kommt mit Jonathan Quick ein Routinier, der in der letzten Dekade zu den Top-Goalies der Liga gehörte. Seit 2019 zwischen GFHL und AHL pendelnd, zeigte er zuletzt in Jersey seinen zweiten Frühling. Nun soll der 37-jährige in Winnipeg dafür sorgen, dass die Reise sehr weit geht. Weiter, als man es wohl Holtby zutraute. Der Kanadier spielt zwar eine solide Saison, war aber seltener ein Faktor zum Sieg, als es Fans und Verantwortliche erwarteten. In Jersey wird Holtby allerdings unumstrittener Starter sein und seiner Bilanz noch einmal Gutes tun können. Zudem gilt sein Vertrag ja auch noch in der kommenden Saison.

Die Unterschriften sind geleistet, ob der Deal jedoch heute zum Duell beider Teams über die Bühne geht, ist ungewiss, da sich Quick gestern Abend im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins verletzt hat. Die Ärzte sagen jedoch, dass er spätestens kommende Woche wieder fit ist. Der Trade ist also nur eine Frage von Tagen. Auch die am Horizont auftauchende Trading Deadline stellt hierbei kein Hindernis dar.

Neben Holtby erhalten die Devils zudem Prospect: Patrick Guay sowie den 2nd Pick WPG 2023, der sich je nach Abschneiden der Jets in den Playoffs aber noch aufwerten kann.
GM Toby freute sich über den Deal und störte sich auch an dem offenbar guten Verhandlungsergebnis seines Gegenübers, GM Björn von den Devils, wenig. "Unser Ziel ist der maximale sportliche Erfolg. Quick kann ein Faktor dafür sein. Sollten wir wirklich den TItel-Hattrick schaffen, ist dieser Preis völlig in Ordnung." In diesem Falle würde auf den 2nd Pick auf Prospect: Mathias Hävelid zu den Devils wechseln.

In Winnipeg ist nun also klar: die Jets wollen wieder alles! Die Central Division, den Campbell Bowl und den Stanley Cup, wie die letzten beiden Jahre zuvor. Unrealistisch ist dies nicht. Das Team weiß, wie Playoffs gespielt werden, die Achilles-Ferse der bisherigen Spielzeit wurde verstärkt. Es sind offenbar wieder die Jets, über die der Weg zum Stanley-Cup führen wird. Wie es GM Toby beabsichtigt hat.

Nachgelegt wurde auch bei den Manitoba Moose in der AHL. Aus Dallas kommt Forward Ryan Carpenter nach Winnipeg. Der 32-jährige US-Boy kommt aus Dallas, wo er stetiger Teil der Stars war, allerdings bislang noch auf keinen Liga-Einsatz kam. So wird er ohne Waiver zu den Moose kommen und das ohnehin schon starke Team bei deren Unternehmen Calder-Cup unterstützen. Da die Moose aktuell trotz erfolgreicher Spiele die Führungspersönlichkeiten Cameron Gaunce und Byron Froese ersetzen müssen, ist Carpenter direkt als Führungsspieler gefragt. "Klar hätte ich lieber in der GFHL gespielt. Doch auch die Aufgabe bei den Moose ist reizvoll," betont Carpenter, der sich in seinem letzten Vertragsjahr nun wieder auf dem Eis für einen neuen Vertrag empfehlen kann.